Foto: Jacqueline Kuhn, VG Montabaur

Die Volkshochschule (vhs) der Verbandsgemeinde Montabaur ist umgezogen: Die neue Geschäftsstelle befindet sich seit Anfang des Jahres in der Sauertalstraße 19 im ehemaligen Montabaurer Integrationszentrum (MIZ). Dort wurden neben dem vhs-Büro auch drei Kursräume eingerichtet. Die neue Geschäftsstelle bietet deutlich mehr Platz für die Kursgruppen, es können sich auch mehrere Gruppen gleichzeitig treffen – sobald die Corona-Pandemie Treffen wieder zulässt. Außerdem liegt der Standort in unmittelbarer Nähe zum Parkplatz Eichwiese, so dass immer genügend Stellplätze für die Kursteilnehmer vorhanden sind. Das bisherige Büro und der angrenzende Kursraum im Erdgeschoss des Rathauses waren zu klein geworden. Hinzu kommt, dass seit Monaten nur sehr wenige neue Flüchtlinge in den Westerwald ziehen, so dass das MIZ als Treffpunkt kaum noch gebraucht wird. Allerdings können die Räume weiterhin für Veranstaltungen der Flüchtlingshilfe genutzt werden. Zertifizierte Deutschkurse für Migranten gehören zum Angebot der vhs und fanden bislang in den Räumen des MIZ statt. Wegen des Lockdowns ruhen derzeit viele Kurse der vhs, lediglich einige Sprachkurse finden online statt. „Wir wollen die Präsenzkurse im Sommersemester am 12. April starten. In welcher Form welche Angebote dann stattfinden, können wir heute noch nicht sagen. Aber wir freuen uns schon darauf, wenn endlich Leben in unser neues Haus kommt“, sagte vhs-Leiterin Caroline Albert-Woll beim Einzug. Bereits im Februar beginnt die Reihe „vhs.wissen.live“ mit Online-Vorträgen in einem bundesweiten Verbund der Volkshochschulen.