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Auf den Spuren jüdischen Lebens in Montabaur - Historischer Stadtrundgang neu


Die erste jüdische Gemeinde Montabaurs wurde 1336 nachgewiesen. In den folgenden Jahrhunderten erfuhren Jüdinnen und Juden Ausgrenzung und Verfolgung, aber auch Schutz, etwa durch die Kurfürsten. Im 19. Jahrhundert verbesserte sich die Situation durch die Erlangung der vollwertigen Bürgerrechte. Die Montabaurer Jüdinnen und Juden wurden wichtiger Bestandteil des religiösen, gesellschaftlichen und kulturellen Lebens. Der Nationalsozialismus beendete auf tragische Weise die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Montabaur. 25 Mitbürgerinnen und Mitbürger wurden Opfer des Holocaust. (vgl. Stadtarchiv Montabaur)

Bei unserem Stadtrundgang begeben wir uns auf eine gut zweistündige Spurensuche. Die Stadtführerin Beatrix Künzer erläutert Stationen und Denkmäler der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Montabaur. Wir beginnen unseren Stadtrundgang am jüdischen Friedhof Montabaur und beenden ihn in der historischen Altstadt.





Treffpunkt und Route: Jüdischer Friedhof Montabaur (Albertstraße, Parkmöglichkeit: Parkplatz der Freizeitanlage Quendelberg). Nach dem Rundgang über den Friedhof gemeinsamer Gang in die historische Altstadt, ca. 1 km, u.a. zum Denkmal vor dem historischen Rathaus, Judengasse. Dort Ende der Führung und individuelle Rückkehr.



1 Tag, 11.05.2024
Samstag, 11:30 - 14:00 Uhr
1 Termin(e)
Sa 11.05.2024 11:30 - 14:00 Uhr Jüdischer Friedhof, Albertstraße, 56410 Montabaur
Beatrix Künzer
124-1019
kostenfrei

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(Plätze frei)